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Was sind überhaupt Werkzeugwechselsysteme?

Haben Sie schon einmal den Begriff von Werkzeugwechselsysteme gehört? Selbst wenn nicht können Sie sich vermutlich schon etwas darunter vorstellen, ohne es jemals gesehen zu haben. Im Grunde genommen vereinfacht es Arbeitsabläufe. Hierbei steht solch ein Gerät häufig in einem Bearbeitungszentrum und kümmert sich um das Einwechseln von Werkzeug. Dabei werden Werkzeuge, welche sich in dem sogenannten Magazin befinden herausgenommen und zur Verfügung gestellt, das vorher verwendete Werkzeug wird dabei wieder einsortiert. Der gesamte Wechselvorgang erfolgt durch einzelne oder auch teilweise doppelte Greifarme. Die Lagerung erfolgt wie bereits erwähnt in sogenannten Magazinen, hierbei unterscheidet man zwischen Scheibenmagazin und Kettenmagazin. Erfolgt solch ein Wechsel des Werkzeuges und die Schnelligkeit gewechselt, redet man von dem Maß “Werkzeugwechselzeit”.

Wie läuft ein Werkzeugwechsel Vorgang denn ab?

Wie genau solch ein Werkzeugwechsel Vorgang abläuft, kommt ganz auf die zu verrichtende Arbeit, sowie den Hersteller der Maschine an. Das Gerät arbeitet hier nach einer konstruktiven Lösung und wird je nach Arbeitsprozess darauf konzipiert. Die Logik bzw. der Ablauf selbst des Wechselvorganges ist jedoch durch den Wechsler-Makro und/oder die SPS, also einem Werkzeugwechselmaschinenhersteller vorgegeben. Dieser Prozess lässt sich also nicht selbst abändern.

Woher weiß solch ein System wie es arbeiten muss?

Den Herstellern war natürlich von Anfang an klar, dass solche Systeme nicht verallgemeinern lassen und somit immer wieder anpassbar sein müssen. Beispielsweise arbeitet ja ein Automobilhersteller mit anderem Werkzeug, als es jemand tut, der Geschirr herstellt. Somit kam man zum Entschluss den Werkzeugwechsel Vorgang des Systems durch ein CNC Bearbeitungsprogramm nach DIN 66025 mit M06 programmieren zu können. Mit der Angabe des einzuwechselnden Werkzeugen bspw. Txx (das xx steht hierbei für die Nummer des einzuwechselnden Werkzeuges) kann der Vorgang zum Wechseln eingeleitet werden. Ein Beispielcode dafür wäre:

N120 G54 G80 G49 M05 M09 X-130 Y-95 Z-100

Hiermit würde der vorherige Arbeitsgang beendet werden und man könnte einen neuen anschließend einleiten. Beginnen Sie heute nicht mit Werkzeugwechselsystemen.

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