Messausrüstung DIN 4150-3

Tieffrequente Schwingungen werden vom menschlichen Gehör als Belästigung wahrgenommen. Insbesondere im Wohnbereich sind Umgebungsgeräusche wie Sekundärschall eine starke Belastung. Doch auch auf dem Bau kommt es zu Gebäudeschwingungen, ausgelöst durch große und schwere Maschinen im Betrieb. Häufig ist dies bei einem nicht sachgemäßen Gebrauch von Baumaschinen oder fehlender Beachtung der angrenzenden Gebäudestrukturen der Fall. Aufgrund der Ausbreitung via Körperschall können sich Gebäudeschwingungen über weit mehr als ein Gebäude ausbreiten. Die Folge können Schäden an verschiedenen Strukturen, bis hin zum Fassadenbruch sein.

Sobald Gebäudeschwingungen eine gewisse Norm übersteigen, gelten sie als Schadens- und Störungsquellen. Diese Fehlerquellen sind für das menschliche Gehirn jedoch nicht immer direkt wahrnehmbar. Es braucht die passende Messausrüstung nach DIN 4150-3, die den geltenden europäischen Normen für die Ermittlung von Schäden an Gebäuden und Fassaden entspricht. Diese Messausrüstung DIN 4150-3 eignet sich für die Ermittlung von Gebäudeschäden, nicht jedoch für die Analyse von Schäden, die der Mensch durch Gebäudeschwingungen erleidet. Um den Messprozess zu starten braucht es ein Erschütterungsmessgerät, doch es gibt weitere wichtige Faktoren. Die DIN 4150 -3 Messausrüstung muss in der Lage sein die korrekten Frequenzen auch tatsächlich zu analysieren. Darüber hinaus wird von funktionsfähigen Geräten erwartet, dass sie unnötige und verfälschte Werte herausfiltern und nicht in die Berechnung mit einbeziehen. Um entsprechende Messungen auch im Baubereich, fern von Stromanschlüssen und Steckdosen durchführen zu können, muss das Gerät mit Batterien funktionieren. Diese müssen in ausreichendem Maße vorhanden sein, ebenso wie eine Ladestation, falls Akkus genutzt werden. Als letzter Faktor werden für die Analyse die passenden Analysetools benötigt.

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