Form und Kompass – die beiden elementaren Feng-Shui-Schulen

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Die philosophische Grundlage des Feng Shui ist heute in unserer westlichen Kultur genauso bedeutsam wie sie es vor Tausenden von Jahren in China war. Die zwei Hauptrichtungen des Feng Shui, die Formschule und die Kompassschule, sind zwar aus dem gleichen philosophischen Holz geschnitzt, aber dem Erscheinungsbild nach völlig unterschiedlich. Das Feng Shui der Formschule konzentriert sich auf das Arrangement von “Formen” oder Gegenständen in einem Haushalt und seinem unmittelbaren Umkreis, um einen optimalen Chi-Fluss einen optimalen Fluss der Lebensenergie – zu erreichen. Diese Feng-Shui-Schule ist eher eine schöne Kunst als eine strenge Wissenschaft und erweist sich als sehr flexibel. Feng Shui kann man auch in Bezug auf ein Sofa anwenden.

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Die Kompassschule des Feng Shui verlässt sich zur Beurteilung von Räumlichkeiten bzw. Umgebungen auf den Gebrauch eins Luo Pan oder chinesischen Kompasses und die Geburtsdaten der Haus- oder Wohnungsbesitzer. Basierend auf numerischen Befunden und Erkenntnissen, ist die Kompassschule besonders nützlich, wenn man sein eigenes Haus baut und wählen kann, wo man die Zimmer, Türen und Fenster platzieren will. Aus der Formschule wie auch aus der Kompassschule gingen weitere Untergruppen hervor, die ihre eigenen Auslegungen und Praktiken hinzugefügt haben, so dass sich die Feng-Shui-Praktiken im Einzelnen sehr unterscheiden.
Das erste Prinzip in der Feng-Shui-Philosophie besagt, dass jeder Organismus, jeder Ort und jedes Ding von der Lebensenergie belebt ist.
Wenn wir unsere Welt als aus belebten “Wesen” bestehend ansehen, treffen wir Entscheidungen anders, als wenn wir Gegenstände für unbelebt halten.

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