Das sollte man vor der Anschaffung einer Gasdruckfeder beachten

Gasdruckfeder

Ohne die Gasfedern, die man ebenso Gasdruckfedern nennt, wäre der Ölwechsel oder die Öffnung des Kofferraums rasch ein Job für zwei Personen. Denn die Gasfedern finden genau da Verwendung, wo schwere Lasten ohne Mühe zu bewegen und zu halten sind. Und das ist im Fahrzeug nun mal die Motorhaube oder auch die Heckklappe. Im Vergleich zu den klassischen mechanischen Federn unterscheiden sich die Gasdruckfedern ganz besonders in ihrem Aufbau. Das macht den Gasfedern zum Beispiel bei einem besonders langen Hub möglich, eine Schubkraft zu erzielen, die zum Gewicht proportional ist. Dabei bildet die ausschlaggebende Komponente oft Stickstoff als Gas, das unter Hochdruck steht und als Feder fungiert. Wenn man den Kofferraum nun öffnen will, kommen einem diese kompakten Gasfedern unterstützend zur Hilfe. Das komprimierte Gas drückt nämlich die Kolbenstange nach außen und hält die Klappe anschließend oben. Allerdings muss man bedenken, dass die Gasdruckfeder wie die vielen anderen Autoteile auch leider kein Leben lang halten. Ein defektes Modell macht sich oft durch ein mühseliges Öffnen oder das langsame Herunterlassen der Klappe bemerkbar. Die begrenzte Haltbarkeit ist bedingt aufgrund des allmählichen Ausweichens des Gases im Lauf der Zeit über die Kolbendichtungen.

Gasdruckfeder

Aufbau der Gasfeder

Eine Gasdruckfeder besteht nur aus einem Stahlzylinder, in dem sich ein bisschen Öl und das komprimierte Gas befinden sowie einer längeren Kolbenstange mit minimalen gasdurchlässigen Löchern am Ende. Wenn die Kolbenstange dann in den Zylinder eindringt, vermindert sich im Inneren das Volumen. Die Kraft und der Innendruck steigen an. Das verleiht dem Gas eine Pufferwirkung. Aufgrund der eingesetzten Löcher im Kolbenquerschnitt ist ein Durchströmen des entsprechenden Gases möglich. Wenn man diese anpasst, wird zudem in der Kolbenstange die Regulation der Gleitgeschwindigkeit möglich gemacht. Außerdem gewährleistet im Innenbereich des Zylinders der Gasdruckfeder das Öl ein reibungsloses und sanftes Führen der Kolbenstange. Es verhindert an den Dichtungen enorme Beschädigungen.

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