Geld verdienen mit Links


Ja, das Wahnsinsswortspiel musste sein. Man kann durchaus mit Twitter Geld verdienen, sicherlich derzeit nicht so sehr, dass man gleich seinen Job kündigen kann, aber es poppen immer mehr Dienste auf, die versuchen, eine Monetarisierung für Twitter auf die Beine zu stellen. Vor einigen Wochen bin ich über Linkbee gestolpert und nun schreibt Steve Rubel über Get Paid to Twitter Using the Adjix Link Shrinker.

Linkbee und Adjix verfolgen beide einen ähnlichen Ansatz. Man nutzt deren URL-Verkürzungsdienst (a la TinyURL), aber anstatt dass der Click auf den kurzen Link direkt zur Zielseite führt, wird noch etwas Werbung eingeblendet, entweder als Interstitial oder Banner bei Linkbee oder als Werbeleiste bei Adjix. Dann gibt es einen Revenue Share, bei Linkbee wird dann auch noch nach der Vererbung des Links geguckt und entsprechend die Verteilung des Geldes angepasst.

Ich glaube, dass es einen Grund gibt, warum TinyURL in all den Jahren diese Form der Monetarisierung nicht gewählt hat. Diese Form der Penetration durch Werbung nervt die Konsumenten eher als dass es sie erfreut, daher werden Click- und Conversion-Rates im Keller sein und letztendlich der Werbekunde unzufrieden sein. Ausserdem wird man seine Freunde auf die Dauer mit derartigen Links verprellen, aber das muss jeder selber wissen.

Viewing 3 Comments

 

Trackbacks

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  • URLs XI » HVBX

    24.08.2008 at 20:10

    [...] Kurze Einführung in die Monetarisierung von Twitter — Nur um mal was davon gehört zu haben. [...]

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