twitterfeed - der RSS-Pusher

twitterfeed wird gerne so genutzt, dass es total nervt. Obwohl der Dienst eigentlich sehr praktisch ist. Man registriert sich, gibt Twitterusername und Password an und fügt dann einen oder mehre Feeds an, die zu bestimmten Intervallen nach neuen Inhalten abgefragt werden, damit diese dann in die Public Timeline gepusht werden.

Allerdings hat dieser Dienst auch eine Schattenseite, nämlich wenn User exzessiv Feeds in die Timeline pushen und man als Follower ziemlich schnell an Spam erinnert wird. Wenn es nur um das Anbieten und Abholen von Inhalten ginge, dann wäre ein Feedreader sicherlich sinnvoller. Ich followe keinen Usern, die ständig ihren RSS-Feed per Twitter announcen, das wirkt unpersönlich und ich fühle mich wie stumpfes Clickvieh.

Wie kann man twitterfeed halbwegs sinnvoll einsetzen? Mir ist da eine Idee gekommen und seit gestern feede ich den Disqus-Kommentarfeed dieses Blogs über den Twitter-User @tw1tterdings an alle interessierten Follower. Beabsichtigt ist dadurch nicht das penetrante Hinweise auf neue Artikel, die geclickt werden sollen, sondern auf Kommentare, die evtl. eine Diskussion anregen und die durch Twitter wiederum User an das Thema erinnern und zum Mitdiskutieren einladen. So richtig perfekt ist das noch nicht, aber praktisch ist es schon, denn es geht um einiges schneller, einen Twitteruser zu folgen, als den x-ten Kommentarfeed dem Reader zu abonnieren, ist doch ein Hinweis auf einen Kommentar eher flüchtig und sorgt eher für viele ungelesene Einträge im Feedreader.

Twitterfeed ist nützlich, kann aber bei zu penetranter Konfiguration sehr nerven.

 

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